- Dein Lautlos-Profil im Handy heißt “Waldläufer”.
- Im Vorbeigehen liest du ein abgerissenes Plakat und alles was dein Hirn macht, anstatt zu denken: Alter, Deine Mudda is ‘ne antifaschistische Kundgebung!
to be continued..
(Dachte man könnte mal den alltäglichen Müll zusammen tragen, der einem selbst sagt: Alter! (Okay, ich bin auch echt fertig grade, erklärt zumindest zwei der drei Punkte oben.) Ihr dürft gerne weitere hinzufügen. Ist sogar erwünscht. – Irgendwie muss ich mir ja meine Vorstellung aufrecht erhalten, dass ich nicht allein kaputt bin.)
]]>[Bisschen "Pösie" fürs Trashboard. Ich habe das übrigens, und darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen, nicht aus irgendwelchen niederen Gründen geschrieben, um beispielsweise jemanden etwas zu sagen, was eh schon bekannt ist.. Nein, auf dem Nachhauseweg vom Babysitten wurde ich von Jens unten an der Trave abgesetzt und musste quer über den CSD nach Hause laufen. (Ich fühl mich ja bei so was besonders unwohl, weil kurze Haare und genereller Paranoia, dass ich deswegen für 'ne Kampflesbe gehalten werde.) Da spielte grade eine ungeheuer schlechte Coverband das ohnehin schon ungeheuer schlechte Lied "Vom selben Stern" (ich gehe einfach davon aus, dass es ungeheuer schlecht ist, da ich bisher nur schlagerhafte Fragmente gehört habe. Aber das reichte mir schon um unvoreingenommen ein objektives Urteil fällen zu können). Und auch wenn es ungeheuer schlecht ist, so setzte sich "Wir sind vom selben Stern, ich kann Deinen Herzschlag hören" in meinem Kopf fest. Und irgendwie kam ich von Arschbacken auf Kuchenbacken (Woaa und diesen schrecklichen (ungeheuer schlechten) Vergleich, habe ich auch noch von meinem (ungeh.. lassen wir das) Ex-Freund.) Und eins noch zum Schluss: ich steh auf Klammern! (Die Satzzeichen meine ich damit natürlich!)]
[Oh, noch was. Pösie! "Pösie" nämlich, weil ich bekanntermaßen Legasthenikerin bin. Ich habe noch nie viel gelesen. Ich lese durchschnittlich ein bis anderthalb Bücher im Jahr. Jetzt und früher auch. Auf jeden Fall habe ich als Kind dann doch mal irgendwann, weil ich grade zu Beschimpfungen ertragen musste, ob des Nicht-Lesens, ein Buch gelesen. Es waren schätzungsweise höchstens 40 Seiten. Von Enid Blyton, irgendwas mit 'ner Tasse Tee. Ging um irgendwelche Detektiv-Kinder, glaub ich. Und der eine war immerzu mit seinem "Pösie"-Heft zu Gange. Zumindest habe ich eben jenes gelesen und das überhaupt nicht verstanden. Was um Himmelswillen ist Pösie? - Kein Wunder, dass man da als Kind nicht lesen will.
Etwa im gleichen Alter dürfte es gewesen sein, als ich mich bei einer Mathe-Arbeit fragte, was die Zahlen mit Koma sollten. Darüber dass da Komma stand, musste mich Anne-Kathrin aufklären. Aber wenn Zahlen schon ins Koma fallen, dann darf ich ja wohl auch ein bisschen Pösie machen. Vielleicht wachen die davon ja irgendwann wieder auf. Mit oder ohne Nahtoterfahrungen. Ist mir auch egal. Die 42 wird's schon wissen. Auch wenn die 23 viel schöner ist. Wie sie schmeckt, muss allerdings Herr Hagelstein berichten. Finde nur, dass die 23 ziemlich orange-rot ist.]
Ich glaube die nächste Pösie könnte einen vogonischen Touch vertragen.
]]>Es passt in deine Hand.
Es hat Spuren, die auf eine Geschichte schließen lassen.
Es ist für die Meisten unsichtbar.
Es ist grau und matt.
Es hatte einmal eine andere Farbe und trug Flüssigkeit in sich.
Es ist verschlossen.
Es ist lautlos.
Es gehört mir, obwohl ich es dir geschenkt habe.
Wenn du es grob anfasst, wird es schwerer.
Bist du liebevoll, dann pocht es ganz sanft, als sei noch ein Rest Leben darin.
]]>Jaja, also durch die Stadt, Mutti getroffen, mich ausgeheult, wie schmerzhaft es war (hatte natürlich keine Verständnis). Mit Mutti noch in ein zwei Schuhläden rein, weil sie was gesucht hat. Aber mehr oder weniger direkt nach Hause.
Zu Hause angekommen, Fuß ausgepackt. Scheiß Folie war verrutscht, Socken auf Tattoo, ich angekotzt. War aber alles noch schmierig, ging. Etwas anderes sagte mir dann aber noch viel deutlicher: Hättest Dir vielleicht mal ‘n Taxi rufen sollen. Fuß war rund. Voll fett geschwollen, um es mal gekonnt auszudrücken. Ich Folie ganz ab, waschen, cremen, sterben. Aua. Geschwollener Fuß böse.
Freunde auf später vertröstet (ich hätte ganz absagen sollen). Erstmal ‘ne neue Folie nur leicht raufgebatscht, weil ich beschlossen hatte, mich für ein-zwei Stunden schlafen zu legen, und wer weiß, wollte ja nicht irgendwo mit dem Drachenbaby kleben bleiben. Habe den Fuß etwas erhöht abgelegt und mich auf den Rücken gelegt, so ging’s schon mal nicht. Also doch auf den Bauch, Fuß über die Bettkante. 2 Stunden geschlafen.
Der Fuß war immer noch geschwollen, aber nicht so doll und nicht so böse. Ich hallofonier also meine beste Freundin an, weil eine andere Freundin aus Dänemark nur für 2 Tage zu Besuch ist. Kann ich ja nicht nicht kommen, war schon bei ihrer Verabschiedung nicht da. Also, raus aus’m Bett, ins Badezimmer gehumpelt, Fuß ins Waschbecken und kaltes Wasser rüber…. Aahhh (ah, nicht weil aua, sondern ah, weil Linderung und angnehm), waschen, trocknen, cremen, Folie, Socken, offener Schuh. So, bereit die Welt zu erobern. Die anderen saßen im Prians – ‘ner Kneipe am anderen Ende der Altstadt (für heile Füße wirklich nicht so weit). Ich humpelte raus, Ziel Fahrrad. Beim Fahrradfahren muss man nicht Abrollen, schonmal besser als Laufen. Hin gefahren, da ein bisschen rumgesessen, Spezi getrunken, Karten gespielt und nach ein paar Stunden zurück.
Zu Hause guck ich Fuß – hallo Kugel! War echt Aua. Also so wirklich. Ich musste ihn unbedingt kühlen. Kaltes Wasser – musste ja eh sauber gemacht werden. Ein bisschen im kalten Wasser gelassen. Der einzige Zustand, in dem es echt erträglich war. Hätte ganz gerne den Fuß im Wasser gelassen um ohne ihn schlafen zu gehen. Dumm, dass der festgewachsen war. Denn das bescherte mir echt abgefuckte Stunden voll Schmerzen und Schlaflosigkeit. Woa, hab ich gekotzt. Es hat bestimmt 2 Stunden gedauert, bis ich überhaupt eingeschlafen bin.
Irgendwann, nach ein paar Stunden musste ich mal den Kater in die Wohnung lassen und auf Toilette. Alter, war die Kugel kugelig. Auftreten, nein danke! Musste aber ja irgendwie. Unbeholfen zur Tür und dann ins Bad gestolpert. Da Waschbecken voll kalten klarem Wasser und Fuß rein. Mindestens 10 Minuten drin gelassen. Das erste Mal wieder das Gefühl außer den Schmerzen auch andere Dinge wahrzunehmen. Und dann, auf die Gefahr hin damit scheiße zu bauen, habe ich mir ein frisches Handtuch genommen, es mit kaltem Wasser getränkt, ausgewrungen, zurück ins Bett, um den Fuß gewickelt. Und dann konnte ich tatsächlich noch mal ein paar Stunden schlafen..
Aber dafür hat es sich doch echt gelohnt <3

Sehr häufig wird es gesagt, weil dem Befragten gerade keine prägnante Tätigkeit einfällt, die ihm besonders erwähnenswert erscheint.
Was ‘nichts tun’ also bedeuten soll, hängt von der jeweiligen Situation ab und ist uns allen eigentlich auch klar.
Doch tatsächlich gibt es das ‘Nichts-Tun’ nicht, wenn man es einmal in Ruhe betrachtet. Man kann nicht nichts tun. Selbst wenn man sich darüber nicht bewusst ist, irgend etwas tut man immer. Denn Tun ist aktiv und passiv zugleich. Wenn ich sage, ich tue nichts, und damit meine, ich ruhe mich aus, tue ich doch etwas. In diesem Fall ruhe ich mich aus. Wie im Einzelnen das aussieht ist wieder situationsabhängig und personenspezifisch. Fernsehen, entspannen, schlafen, liegen, sitzen, atmen, leben, existieren – sind nur einige wenige Dinge, die wir häufig mit “nichts tun” bezeichnen.
Nichts tun ist ein Synonym dafür, keine besonderen Dinge zu veranstalten, nichts geplant zu haben, sich keine Gedanken zu machen..
Und Nichts-Tun ist eine Unmöglichkeit. Es ist sozusagen ein Widerspruch in sich. Tun ist Etwas. Und das Gegenteil von Etwas ist Nichts.
Pflückt man diese Redensart also auseinander, hat man etwas Nicht-Mögliches. Aber ein Werbe-slogain sagt so schön: “Nichts in unmöglich”. Und so machen wir mit unser Sprache Unmögliches möglich. Denn wer würde über den Begriff nichts-tun stolpern?
Demnach ist es zwar eigentlich nicht möglich, wird aber ständig gemacht. Und nachdem ich dieses Essay mit einem Lächeln beende, froh darüber, mir einmal mehr klar gemacht zu haben, dass Menschen gut darin sind, unsinnige Radensarten zu erfinden, werde ich mich auch erst einmal hinlegen und einfach nichts tun.
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