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Mein Leben ohne Facebook (Teil 1)

29. Januar 2013 von pulponair

Heute habe ich meinen Facebook account gelöscht. Also eigentlich gestern morgen, aber so klingt das irgendwie authentischer dramatischer ;).

In Zahlen heisst das:

  • 371 Freunde
  • 1495 Fotos
  • Entliche Alben und noch mehr Posts

Unterm Strich also ca 6 Jahre „online Leben“. Oder zumindest der Teil meines realen Lebens, der seinen Weg mehr oder weniger geschöhnt und mit Sephia filter aufgewerten  in den Stream meiner Freunde gefunden hat 😉

Das mit dem „Löschen“ ist übrigens gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Es gibt da nicht etwa irgendwo einen prominent platzierten „Knopf“, den man drückt und das war es dann. Nein, nein ich musste erstmal ein paar Minuten googlen, bis ich auf folgenden Deeplink gestossen bin: „https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account„.

Damit ist es übrigens auch nicht sofort getan.

Auf der Seite, auf die einen der Link führt, muss man seine Absichten noch mit seinem Passwort und einem Captcha unterstreichen, damit man dann, auf der darauf folgenden Seite, von Facebook nochmal mit gehobenem, moralischen Zeigefinger daran errinnert wird, wer von den eigenen Freunden einen denn jetzt ganz bestimmt, ganz doll vermissen wird.

Hier lügt Facebook übrigens. Ich habe gefragt!

Danach kann man dann sich dann noch aus einer Liste von Gründen dafür rechtfertigen, warum man seinen Account löschen möchte. Ich habe „This is temporary. I’ll be back“ gewählt, damit sich Facebook keine Sorgen macht und ich mich in Ruhe verpissen kann.

Im Anschluss muss man dann „Ok“ klicken (ich glaube, in Wirklichkeit steht da was dramatischeres, aber ich weiß nicht mehr genau, ich war zu aufgeregt) und dann das ganze nochmal via Captcha bestätigen.
An dieser Stelle kammen mir übrigens das erste mal Zweifel. Primaer darüber, ob das jetzt ein „C“ oder ein „G“ in dem Captcha war und ob ich eigentlich alle Fotos auch noch irgendwo in ner Dropbox habe.

Letzteres haben sich übrigens als total unberechtig herrausgestellt. Denn nach dem „finalen klick des Todes, from hell  und out of the abyss“ erscheint ein Popup, daß einen über folgendes in Kenntniss setzt:

„We have received a request to permanently delete your account. Your account has been deactivated from the site and will be permanently deleted within 14 days.

If you did not request to permanently delete your account, please login to Facebook to cancel this request“

Sehr umsichtig! Das ganze bekommt man sicherheitshalber übrigens auch nochmal per E-mail.

Was ich mit der ganzen neu gewonnen Freiheit und Zeit anfange, was das eigentlich sollte und vorallem was ich nun alles verpasse schreib ich ein anderes mal… Zeit dafür habe ich ja jetzt ;).

Mehr dazu:

 

9 Reaktionen zu “Mein Leben ohne Facebook (Teil 1)”

  1. Gunnar

    Und bist du nun nur noch auf G+? Oder ganz und gar unsozial, pardon unsocial?

    Habe tatsächlich auch über einen dauerhaften Umzug nachgedacht.

  2. pulponair

    Ne, das hat eigentlich auch nichts damit zu tun, das ich facebook doof finde. Gibt da andere Gründe siehe dann Teil 2 ;).

  3. Gunnar

    mysteriös

  4. pulponair

    why?

  5. Gunnar

    Naja, dein Bezug auf Teil 2 ist mysteriös

  6. Max

    Also ich hab mich direkt erschreckt ich dachte dir
    sei etwas schlimmes passiert. Das es ein Teil 2 gibt
    habe ich bereits vermutet. Wenn du willst kannst du
    dazu ja mal anrufen oder wir treffen uns ganz altmodisch
    auf ein Bier.

  7. pulponair

    ne, alles cool, mir gehts gut :) Und altmodisch: ja gern :)

  8. Lektorieren

    Endlich – man findet genau solche Artikel wirklich selten. Zum Glück hats mich noch nicht in die ganze Facebook Schlacke reingezogen – aber viele (naja eigentlich alle) Freunde und Kollegen müssen sich da irgendwie ihr Ego boosten. Traurig .. dir viel Glück :)

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